Die nachfolgende
Definition der Legasthenie erfolgte durch die World
Health Organisation (WHO, 1986).
"Die
Legasthenie (Lese-Rechtschreibschwäche) bezeichnet eine umschriebene
Störung im Erlernen der Schriftsprache, die nicht durch eine
allgemeine Beeinträchtigung der geistigen Entwicklungs-, Milieu-
oder Unterrichtsbedingungen erklärt werden kann. Vielmehr ist die
Legasthenie das Ergebnis von Teilleistungsschwächen der
Wahrnehmung, Motorik und/oder der sensorischen Integration, bei
denen es sich um anlagebedingte und/oder durch äußere schädigende
Einwirkungen entstandene Entwicklungsstörungen von Teilfunktionen
des zentralen Nervensystems handelt.“
Legasthenie ist keine
Krankheit oder Behinderung!!
Legasthenie ist eine biogenetische Anlage, sie ist erblich bedingt.
Legasthene Menschen können Leistungen erbringen, an die andere schwer
herankommen, denn sie sind meist hoch begabt und sehr intelligent.
Im Umgang mit Buchstaben oder Zahlen sind
Legastheniker aber zeitweise unaufmerksam und machen aus diesem Grund auch Wahrnehmungsfehler beim Schreiben, Lesen
und/oder Rechnen.
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